LDK

Linzer Diagnosebogen zur Klassenführung

Anleitungen für den Einsatz des LDK

Vorbemerkung. Seit Mai 2018 ist die Auflage 2018 des LDK online. Sie unterscheidet sich von früheren Auflagen nur dadurch, dass auch das Geschlecht der Schüler/innen erfragt wird und die Möglichkeit besteht, am Ende des Fragebogens frei formulierte Rückmeldungen oder Anmerkungen einzutragen. Daten, die mit der Auflage 2013 erhoben wurden, können weiter verwendet und mit dem Tool zum Datenmanagement ausgewertet werden.

Die folgenden Anleitungen richten sich an Studierende und Lehrkräfte, die den LDK als Reflexionsinstrument nutzen möchten. Sie gelten sinngemäß auch für den Einsatz des LDK in der Forschung.

  1. Wählen Sie als ersten Schritt jene Klasse aus, bezüglich derer Sie Ihr Führungshandeln einschätzen bzw. Rückmeldungen einholen möchten.
    (Der Einfachheit halber ist im Folgenden nur von dieser einen Klasse und einer einzigen Erhebung die Rede, auch wenn Sie später weitere Befragungen in derselben oder in anderen Klassen durchführen möchten. Das Prozedere ist jedes Mal dasselbe.)

  2. Entscheiden Sie, ob Sie die Papier- oder die Online-Version des LDK verwenden möchten. Inhaltlich sind beide Versionen identisch, sie unterscheiden sich aber im Einsatzbereich:

    Die Papier-Version ...

    • eignet sich für alle Altersgruppen von Schüler/innen;
    • kann bei Bedarf verändert werden, z. B. durch das Weglassen einzelner Items;
    • erfordert das Ausdrucken der Fragebogen und das Eingeben der erhobenen Daten.

    Zu den weiteren Anleitungen für die Papier-Version des LDK


    Die Online-Version ...

    • eignet sich nur für Schüler/innen, die gut mit dem Computer umgehen können;
    • erfordert den Zugang zu Geräten mit einer Bildschirmgröße von mindestens XX;
    • erspart das Ausdrucken der Fragebogen und das Eingeben der Daten.

    Zu den weiteren Anleitungen für die Online-Version des LDK


Anleitungen für die Papier-Version des LDK
  1. Es gibt unterschiedliche Schüler-Fragebogen für die Primarstufe, die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II, für weibliche und männliche Lehrkräfte bzw. Praktikant/innen sowie Fragebogen für die Selbsteinschätzung durch die Lehrperson. Laden Sie in der Rubrik Versionen die für Sie passenden Fragebogen herunter.

  2. Änderungen im Fragebogen sind insofern möglich, als man einzelne Fragen oder Fragebogenteile weglassen kann. Es ist auch möglich, die Instruktion für das freie Feld am Ende des Fragebogens zu ändern. Solche Änderungen sind im Allgemeinen nur für die Anpassung des Fragebogens an das Verständnisniveau sehr junger Schüler/innen (siehe Punkt 11) oder für Forschungsprojekte relevant, bei denen Erhebungszeit gespart oder bestimmte Themen fokussiert werden sollen.

  3. Falls Sie in einer Klasse mehrere Fächer unterrichten, dann sollen die Schüler/innen bei der Beantwortung nur an eines dieser Fächer denken. Tragen Sie dieses Fach an die entsprechenden Stellen des Fragebogens ein, ehe Sie die Fragebogen ausdrucken. Für die Primarstufe ist außer der fachspezifischen auch eine Version für den Gesamtunterricht vorhanden.

  4. Bearbeiten Sie den Lehrerfragebogen, ehe Sie die Antworten der Schüler/innen kennen.

  5. Erläutern Sie den Schüler/innen, was Sie beabsichtigen, z. B.: „Ich möchte gern wissen, wie ihr den Unterricht in Biologie erlebt: Wie ihr meinen Unterricht seht und wie ihr euer Verhalten in der Biologie-Stunde einschätzt. Ich werde mir eure Antworten genau anschauen und überlegen, ob es etwas gibt, das ich ändern sollte oder das wir künftig gemeinsam besser machen können.“

  6. Sichern Sie den Schüler/innen Anonymität zu und gewährleisten Sie diese auch. (Falls Sie in Ihrer Klasse sehr wenige Mädchen oder sehr wenige Jungen haben, lassen Sie die Frage zum Geschlecht nicht beantworten.)

  7. Falls Sie im Team-Teaching unterrichten, dann weisen Sie die Schüler/innen darauf hin, dass sie bei allen Fragen nur an Sie denken sollen, nicht an die zweite Lehrkraft.

  8. Erklären Sie den Schüler/innen, wie die Symbole (Tortendiagramme) im Fragebogen zu verstehen sind: Der leere Kreis ist nur anzukreuzen, wenn die Aussage „überhaupt nicht stimmt“, der volle Kreis, wenn sie „ganz genau stimmt“. In den anderen Fällen ist eine der Abstufungen dazwischen zu wählen. Bei jüngeren Schüler/innen empfiehlt es sich, die Bearbeitung anhand eines oder mehrerer Beispiele durchzugehen:

    Sie könnten folgenden Beispielssatz verwenden: „Heute Morgen ist mir das Aufstehen schwer gefallen“. Lassen Sie einen Schüler sagen, welches Symbol er bei dieser Aussage ankreuzen würde und interpretieren Sie dann seine Antwort. Wenn er das zu Dreiviertel volle Symbol wählt, könnten Sie sagen: „Verstehe ich dich richtig: Du bist heute schwer aufgestanden, aber ganz so schlimm war’s auch nicht, denn es gibt Tage, an denen dir das Aufstehen noch schwerer fällt?“ Oder bei einem leeren Symbol: „Aha, du bist heute ganz leicht aufgestanden; du wolltest überhaupt nicht mehr im Bett bleiben, weil du schon ganz munter warst. Habe ich dich richtig verstanden?“
  9. In der Primarstufe empfiehlt es sich, mit den Kindern den Fragebogen Schritt für Schritt durchzugehen, insbesondere in den unteren Klassen. Lesen Sie der Reihe nach die Items vor und lassen Sie dazwischen genügend Zeit für das Ankreuzen durch die Kinder. Nennen Sie vor jedem Vorlesen des Items die Nummer zur besseren Orientierung; auch eine visuelle Unterstützung durch einen Overhead-Projektor ist sinnvoll. In den Nebenskalen gibt es einzelne Items, welche für jüngere Kinder nicht verständlich sind; lassen Sie diese gegebenenfalls aus.

  10. Sollte einem Schüler oder einer Schülerin ein Satz im Fragebogen unklar sein, soll er oder sie ihn auslassen. Versuchen Sie nicht zu erklären, was mit dem Satz gemeint ist; das könnte die Ergebnisse verzerren.

  11. Falls Sie einzelne Schüler/innen in der Klasse haben, die nur sehr eingeschränkt oder gar nicht in der Lage sind, einen Fragebogen dieser Art zu bearbeiten (z. B. weil sie sehr schlecht Deutsch sprechen), ist eine Ersatzbeschäftigung während der Erhebungszeit vorzusehen. Eventuell können diese Schüler/innen auf andere Art Rückmeldung geben, z. B. indem sie eine für sie erfreuliche oder belastende Szene aus dem Unterricht zeichnen oder indem sie aufschreiben, was ihnen am Unterricht gefällt und was nicht.

  12. Achten Sie darauf, dass jede/r Schüler/in alleine arbeitet.

  13. Nachdem Sie die Daten erhoben haben, können Sie diese über die Rubrik Auswertungstool auswerten. In dieser Rubrik gibt es Tools zum Anlegen einer neuen Befragung, zum Eintragen der Daten und zum Abrufen der Ergebnisse. Um die Tools nutzen zu können, benötigen Sie einen Zugangscode; diesen können Sie in der Rubrik Datenmanagement selbst generieren.

  14. Legen Sie nun im Datenmanagement eine „neue Befragung“ an.

  15. Sobald die Befragung als „angelegt“ aufscheint, tragen Sie die Daten aus dem Lehrerfragebogen und aus den Schülerfragebogen in das Tool ein.

  16. Lassen Sie sich die Ergebnisse anzeigen. Zu deren Interpretation einige Hinweise:

    • Die grafische Darstellung ermöglicht einen Vergleich Ihrer Sicht mit der Sicht der Schüler/innen. Unterschiede, die kleiner als eine Skalenstufe sind, können Sie vernachlässigen. Auf größere Abweichungen werden Sie in den Grafiken automatisch hingewiesen.

    • Sie können aus der Grafik auch ersehen, ob sich die Schülerrückmeldungen inner- oder außerhalb der Bandbreite bewegen, die üblicherweise für „erfolgreiche Lehrkräfte“ charakteristisch ist. Die Bedeutung eventueller Abweichungen müssen Sie selbst interpretieren: Sie können durchaus wünschenswert sein (z. B. wenn die Schüler/innen Ihren Unterricht außerordentlich interessant finden), sie können aber auch darauf hinweisen, dass Veränderungsbedarf besteht (z. B. wenn Schüler/innen die Verhaltensregeln unklar sind). Zu berücksichtigen ist immer auch das Umfeld, in dem Sie arbeiten (z. B. an einem Privatgymnasium mit besonders leistungsorientierten Schüler/innen oder an einer sozialen Brennpunktschule).

    • Sie können sich zu jeder einzelnen Frage die Verteilung der Antworten anzeigen lassen. Wenn die Einschätzungen der Schüler/innen stark voneinander abweichen, werden Sie durch ein Signal auf diese Tatsache hingewiesen. Sie können dadurch z. B. entdecken, dass für einen Großteil der Klasse Ihre Erklärungen gut verständlich sind, für eine kleinere, aber durchaus relevante Gruppe von Schüler/innen jedoch nicht.

  17. Häufig möchten die Schüler/innen die Ergebnisse der Befragung erfahren. Im Allgemeinen wird es auch sinnvoll sein, ihnen ausgewählte Ergebnisse mitzuteilen und mit ihnen darüber zu reden. Auch für Sie selbst kann dieses Gespräch aufschlussreich sein, z. B. zur Klärung von Diskrepanzen zwischen Selbsteinschätzung und Schüler/innen-Einschätzung oder um noch konkreteres Feedback zu erhalten.

    • Achten Sie bei diesem Gespräch unbedingt darauf, dass die Anonymität gewährleistet bleibt. Eine Möglichkeit wäre, die Sie interessierenden Themen zu nennen und die Schüler/innen diese in Kleingruppen bearbeiten zu lassen.

    • Ein Tipp für den Fall, dass Sie mit negativen Rückmeldungen konfrontiert worden sind oder im Gespräch solche geäußert werden: Vermeiden Sie es, sich zu rechtfertigen, und seien Sie auch mit Begründungen für Ihr Verhalten sparsam. Hören Sie eher aufmerksam zu und fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas unklar ist.

Anleitungen für die Online-Version des LDK
  1. Es gibt unterschiedliche Schüler-Fragebogen für die Primarstufe, die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II, für weibliche und männliche Lehrkräfte bzw. Praktikant/innen sowie eigene Fragebogen für die Selbsteinschätzung durch die Lehrperson. In einem weiter unten beschriebenen Schritt werden Ihnen die passenden Fragebogen automatisch zugewiesen. Wenn Sie schon vorab wissen möchten, wie die Fragen lauten, dann werfen Sie einen Blick in die Papier-Fragebogen, die Sie in der Rubrik Versionen einsehen können. Die Online-Versionen sind mit Ausnahme der grafischen Darstellung der einzelnen Skalenstufen identisch: In der Online-Version sind die „Tortendiagramme“ durch kreisförmige Radiobuttons ersetzt.

  2. Klären Sie gegebenenfalls, ob die unter Punkt 2 angeführten Bedingungen für die Online-Erhebung erfüllt sind, insbesondere ob jede Schülerin / jeder Schüler ein geeignetes Gerät (Tablet, Laptop oder Standgerät) zur Verfügung hat. Falls Sie die Befragung in einem Computerraum der Schule abwickeln möchten, stellen Sie die Verfügbarkeit dieses Raumes für den vorgesehenen Zeitpunkt sicher.

  3. Suchen Sie die Rubrik Auswertungstool auf und generieren Sie einen persönlichen Zugangscode. Nach dem Einstieg stoßen Sie auf die Tools zum Anlegen einer neuen Befragung, und zum Abrufen der Ergebnisse.

  4. Legen Sie zunächst eine „neue Befragung“ an. Dabei müssen Sie verschiedene Angaben zur befragten Klasse und zum unterrichteten Fach machen. Aufgrund dieser Angaben werden automatisch die passenden Fragebogen erstellt.

  5. Sobald die Befragung als „angelegt“ aufscheint wählen Sie die Option „Online-Befragung durchführen“ und legen Sie fest, wie viele Schüler/innen befragt werden sollen.

  6. Über den Button „Zugangscode erstellen“ generieren Sie einen Code, über den die Schüler/innen auf den Fragebogen zugreifen können. Dieser ist für alle Schüler/innen der Klasse identisch. Wenn Sie auf die eben angelegte Befragung klicken, erfahren Sie diesen Zugangscode und die URL des Schülerfragebogens.

  7. Bearbeiten Sie den Lehrerfragebogen und werfen Sie einen Blick auf die grafische Darstellung Ihres Eintrags in der Ergebnisrückmeldung. Dadurch bekommen Sie einen Eindruck vom Fragebogen und vom „Endprodukt“ und sind in der Lage, den Schüler/innen die Instruktionen für die Bearbeitung des Schülerfragebogens zu geben.

  8. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten Sie den Schüler/innen auch erläutern, was Sie vorhaben. Zum Beispiel: "Ich möchte gern wissen, wie ihr den Unterricht in Biologie erlebt: Wie ihr meinen Unterricht seht und wie ihr euer Verhalten in der Biologie-Stunde einschätzt. Ich werde mir eure Antworten genau anschauen und überlegen, ob es etwas gibt, das ich ändern sollte oder das wir künftig gemeinsam besser machen können.“

  9. Weisen Sie die Schüler/innen darauf hin, dass die Befragung anonym erfolgt. (Falls Sie in Ihrer Klasse sehr wenige Mädchen oder sehr wenige Jungen haben, lassen Sie die Frage zum Geschlecht nicht beantworten.)

  10. Teilen Sie nun den Schüler/innen die URL des Schülerfragebogens und den Zugangscode mit und bitten Sie sie, den Fragebogen bis zu einem bestimmten Termin zu bearbeiten (sofern Sie den Fragebogen nicht ohnehin im Klassenverband ausfüllen).

  11. Falls Sie im Team-Teaching unterrichten, dann weisen Sie die Schüler/innen darauf hin, dass sie bei allen Fragen nur an Sie denken sollen, nicht an die zweite Lehrkraft.

  12. Für ältere Schüler/innen ist der Online-Fragebogen ohne weitere Erklärungen bearbeitbar. Mit jüngeren Schüler/innen sollten Sie die Antwortmodalitäten besprechen. Sie könnten ihnen sagen, dass sie verschiedene Aussagen (z. B.) über den Biologieunterricht vorgelegt bekämen und jeweils angeben sollten, wie genau die Aussage ihrer Meinung nach stimmt. Wenn Sie es als notwendig erachten, können Sie das an einem Beispiel erläutern:

    Was meint ihr zu folgender Aussage: „Der Biologieunterricht beginnt stets pünktlich.“ Ist diese Aussage richtig? (Schüler antworten lassen). Also: Im Fragebogen könnt ihr in fünf Abstufungen antworten, von „stimmt gar nicht“ bis „stimmt genau“. Dazu sind fünf Kreise vorgegeben, und du kreuzt bitte jenen an, der am ehesten deiner Meinung entspricht.
  13. Falls Sie die Befragung im Klassenverband durchführen: Achten Sie darauf, dass jede/r Schüler/in alleine arbeitet und gewährleisten Sie die Anonymität (z. B. indem Sie nicht in der Klasse umhergehen).

  14. Sollte einem Schüler oder einer Schülerin ein Satz im Fragebogen unklar sein, soll er oder sie ihn auslassen. Versuchen Sie nicht zu erklären, was mit dem Satz gemeint ist; das könnte die Ergebnisse verzerren.

  15. Falls Sie einzelne Schüler/innen in der Klasse haben, die nur sehr eingeschränkt oder gar nicht in der Lage sind, einen Fragebogen dieser Art zu bearbeiten (z. B. weil sie sehr schlecht Deutsch sprechen), ist eine Ersatzbeschäftigung während der Erhebungszeit vorzusehen. Eventuell können diese Schüler/innen auf andere Art Rückmeldung geben, z. B. indem sie eine für sie erfreuliche oder belastende Szene aus dem Unterricht zeichnen oder indem sie aufschreiben, was ihnen am Unterricht gefällt und was nicht.

  16. Nachdem alle Daten eingegeben sind, können Sie die Ergebnisse abrufen. Zu deren Interpretation einige Hinweise:

    • Die grafische Darstellung ermöglicht einen Vergleich Ihrer Sicht mit der Sicht der Schüler/innen. Unterschiede, die kleiner als eine Skalenstufe sind, können Sie vernachlässigen. Auf größere Abweichungen werden Sie in den Grafiken automatisch hingewiesen.

    • Sie können aus der Grafik auch ersehen, ob sich die Schülerrückmeldungen inner- oder außerhalb der Bandbreite bewegen, die üblicherweise für „erfolgreiche Lehrkräfte“ charakteristisch ist. Die Bedeutung eventueller Abweichungen müssen Sie selbst interpretieren: Sie können können durchaus wünschenswert sein (z. B. wenn die Schüler/innen Ihren Unterricht außerordentlich interessant finden), sie können aber auch darauf hinweisen, dass Veränderungsbedarf besteht (z. B. wenn Schüler/innen die Verhaltensregeln unklar sind). Zu berücksichtigen ist immer auch das Umfeld, in dem Sie arbeiten (z. B. an einem Privatgymnasium mit besonders leistungsorientierten Schüler/innen oder an einer sozialen Brennpunktschule).

    • Sie können sich zu jeder einzelnen Frage die Verteilung der Antworten anzeigen lassen. Wenn die Einschätzungen der Schüler/innen stark voneinander abweichen, werden Sie durch ein Signal auf diese Tatsache hingewiesen. Sie können dadurch z. B. entdecken, dass für einen Großteil der Klasse Ihre Erklärungen gut verständlich sind, für eine kleinere, aber durchaus relevante Gruppe von Schüler/innen jedoch nicht.

  17. Häufig möchten die Schüler/innen die Ergebnisse der Befragung erfahren. Im Allgemeinen wird es auch sinnvoll sein, ihnen ausgewählte Ergebnisse mitzuteilen und mit ihnen darüber zu reden. Auch für Sie selbst kann dieses Gespräch aufschlussreich sein, z. B. zur Klärung von Diskrepanzen zwischen Selbsteinschätzung und Schüler/innen-Einschätzung oder um noch konkreteres Feedback zu erhalten.

    • Achten Sie bei diesem Gespräch unbedingt darauf, dass die Anonymität gewährleistet bleibt. Eine Möglichkeit wäre, die Sie interessierenden Themen zu nennen und die Schüler/innen diese in Kleingruppen bearbeiten zu lassen.

    • Ein Tipp für den Fall, dass Sie mit negativen Rückmeldungen konfrontiert worden sind oder im Gespräch solche geäußert werden: Vermeiden Sie es, sich zu rechtfertigen, und seien Sie auch mit Begründungen für Ihr Verhalten sparsam. Hören Sie eher aufmerksam zu und fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas unklar ist.